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03.09. bis 23.09.
Süddeutschland, Côte d’Azur
Dienstag 03.09.2024
Die Campingausrüstung ist eingepackt und wir fahren heute nach Düsseldorf, um den Caravan-Salon zu besuchen. Uns interessieren Neuigkeiten im Bereich Campervan mit Elektro-Antrieb. Im vergangenen Jahr war diese Sparte schon sehr bescheiden vertreten: es gab ein größeres Wohnmobil mit einer Max Reichweite von ca. 190 km und einen ID Buzz von VW (ohne Aufstelldach und die Innenausstattung war zum Schlafen kaum geeignet). Einen Mercedes EQV hatten wir nicht gesehen. Und dieses Jahr? Wieder sehr große Enttäuschung: Ein für uns nicht interessanter Ausbau eines ID Buzz mit ungünstiger Sitzbank in Längsrichtung und immerhin einen EVanster von Citroen mit Aufstelldach, drehbaren Vordersitzen, Induktionskocher und Schienenystem im Boden. Andreas will aber keinen Citroen…! ….Diesel-Kraftstoff ist mit ca 1,50€ pro Liter einfach zu billig und die Menschen sehen den Vorteil der E Mobilität nur, solange sie das Gefühl haben, sie bekommen ein Super Sonderangebot…..Klimaaktivisten haben durch die Aktionen auf Straßen und Flughäfen wahrscheinlich bei Einigen eine Antistimmung erzeugt. E-Bikes, Rasenmäher, Staubsauger, Cityroller und alle möglichen anderen Akku-Geräte haben reißenden Absatz, aber bei Autos (leise, im Verbrauch günstig) gibt es Stillstand….. verrückt 😝! Die Händler sagen, dass durch die schweren Akkus zu schnell Gewicht- Grenzen (3,5 t) erreicht werden und dann dürfen die Wagen nicht mehr mit normalem Führerschein gefahren werden….Und da Investitionen in neue Wohnmobile hauptsächlich ältere Menschen tätigen (ausgezahlte Lebensversicherungen, Betriebsrenten, viel Zeit zum Reisen…), werden E-Neuheiten ausgebremst….Schade. Wir haben dann in Neuss bei einem Groecjen draußen gesessen und lecker gegessen) und in einem kleinen Hotel übernachtet (Marienhof, sehr nettes Personal, Frühstück sehr in Ordnung, reelle Zimmer, aber mein Laken hatte Flecken und der Garten war total ungepflegt….). Parken war umsonst und bei 61€ für Doppelzimmer mit Frühstück war es trotzdem ein Schnäppchen.
Mittwoch 04.09.2024
Gegen 09:30 Uhr ging es wieder los. Da das Wetter für Süddeutschland und die West- Alpen regnerisch vorhergesagt war, sind wir nach Südosten gefahren und bis Passau gekommen. Unterwegs haben wir 3 Ladepausen gemacht. Die erste Ladestation war super modern mit Überdachung aus Solarmodulen, einem kleine Raum mit Kaffee-und Snack-Automaten, Outdoor-Sitzmöglichkeit und Toiletten (die allerdings für 1€). Wir haben direkt in der Nähe einen Lidl Markt und eine Bäckerei gefunden. Der Kaffee beim Bäcker war gut, aber bei Verzehr vor Ort wurde ein Aufpreis berechnet (was bei uns in HH noch nicht üblich ist)….Die zweite Ladesäule war in einem ganz neuen „Ladepark“ bei Wertheim mit einem Café (Kaffe für 3,90€, teuer) und kostenfreien sehr schicken Toiletten, E-Auto Präsentation, Spielplatz, Sitzgelegenheiten, Arbeitsplätzen, Seminarraum usw, , geplant sind dort 160 Lademöglichkeiten. Die dritte Ladung war neben einem Edeka- und Nettomarkt und einem Bäcker, zusätzlich gab es einen Pizza Take away… dort haben wir direkt vor Ort eine sehr leckere Gemüsepizza verdrückt, die Pizza war mit 9,50 € nicht teuer, das Glas Wasser für 3,20 aber schon. Die Jugendherberge Passau befindet sich auf einem Hügel in einer Burg mit Museum und Sternwarte (Vesze Oberhaus). Heute hätten wir auch an einer kostenfreien Sternenbeobachtung teilnehmen können.. wir haben es aber zu spät entdeckt… ein tolles Angebot jeden Mittwoch Abend! Jetzt sitzen wir trocken auf der Burgtreppe und genießen einen lauen Abend.
Donnerstag 05.09.2024
Wir konnten in der Morgensonne draußen auf der Burgterrasse frühstücken! Andreas hatte bei 30 Grad angesagter Tagestemperatur keine Lust auf Stadtrundgang in Passau, was ich natürlich verstehen konnte, aber trotzdem ein bisschen schade fand. Es gab dann doch einem gemeinsamen Nenner: den Baumwipfel Pfad Bayrischer Wald in Neuschönau. Das war. Ungefähr eine halbe Stunde Autofahrt. Mit Seniorenkarte haben wir statt 12€ 11€ bezahlt. Die Anlage ist sehr abwechslungsreich und es gibt schöne Lehrtafeln und Balance-Einlagen für Kinder, die ich natürlich auch ausprobiert habe. Der Pfad führt in ca 25 m Höhe durch Fichten und Tannen und hat einen eiförmigen 44 m hohen Aussichtsturm, der Weg ist in einer Spirale hochgefährlich… es ist hauptsächlich Holz verarbeitet. Am Nachmittag sind wir durch Passau geschlendert und haben in einem superschönen Café Guten Kaffee und BeerenSahneTorte gegessen 😋😋😋. Das Café war in Google gar nicht angegeben, aber n der Nähe vom Dom sind wir zufällig daran vorbei geschlendert und konnten sehr schön draußen sitzen und durch eine Gasse auf die Donau schauen….. am Nachmittag ging es bis nach Burghausen an der Grenze zu Öaterreich… eine Jugendherberge ist einem toll sanierten Altbau…. Wir sind durch die Altstadt geschlendert (den Anstiwg zu längsten Burg der Erde (1.1 km) haben wir ausgelassen) und haben jeder ein sehr angenehm gewürztes indisches Essen genossen… das Essen war sehr gut, wir konnten bei milden Temperaturen draußen sitzen, das Personal war aber nur mäßig freundlich…. Der Abend ist dann auf der Terrasse der JH schnell verstrichen….
Freitag 06.09.2024
Heute ging es in Etappen nach Lindau am Bodensee mit Pausen in Miesbach ( Kaffee und Körner-Knusperstange, sehr lecker) und Waltenhofen (Kaffee und Laugenbrezel mit Salz und Pfeffer und Andreas hatte Mohnstrietzel, auch beides lecker). Hier in Lindau ist unser Jugendherbergs-Zommer sehr großzügig, weil wir ein Familienappartement bekommen haben. Abendessen hatten wir bei einem asiatischen Imbiss im JH Nähe… Es war frisch und heiß, meins a(Reis mit Wol-Gemüse und dunkler Soße) aber eher wenig würzig, Andreas hatte ein Gericht mit Ente. Den habend haben wir auf einer Bank am Bodensee gesessen, die letzten Sonnenstrahlen genossen und ein bayrisches Bier getrunken….Mit Regen fahren wir nach Lörrach… am Sonntag ist für die französische sche Mittelmeerküste heftiger Regen angesagt… da werden wir wohl noch eine Macht in der Nähe von Lyon bleiben…
Samstag 07.09.2024
Wir konnten in Lindau draußen frühstücken und sind dann sehr entspannt ohne Maut (nicht durch die Schweiz) nach Lörrach gefahren (weniger als 250 km). Unterwegs hatten wir eine kleine Pause am Nordufwr des Bodensees in Bodmann-Ludwigshafen (ich hab erfolglos nach einem USB-C/Lightning Kabel geschaut und wir haben noch mal kurz den See angeschaut und ein paar Getränke bei Edeka gekauft). Dann ging es weiter mit Auto Laden und Kaffeepause bei einem McCafe (war gut!) in Engen, eine zweite Ladepause (schon für morgen) haben wir in Bad Säckingen gemacht mit Kaffeepause bei einem Bäckee im Kaufland-Markt…. Der Kaffee war mit 2,50€ ok, aber für die Laugenbrezel wollten sie 1€ im Verkauf haben und 1,35€ bei Verzehr vor Ort… wir haben 2 zum Mitnehmen in eine Tüte packen lassen. Hätte Andreas nicht aufgepasst, hätte sie 2,70 € für die Brezeln kassiert. Wir haben sie dann vor Ort (heimlich) gegessen. Es war insgesamt sehr turbulent und am unmittelbaren und sehr lauten Kassenbereich keine wirkliche Ruhezone….Der Bereich war auch noch für einen asiatischen Imbiss als. Erziehen ne alte angewiesen….Toiletten gab es auch nicht … da hatte ich wirklich kein schlechtes Gewissen…. Die Jugendherberge hier in Lörrach ist sehr interessant gebaut (aus den 1980iger Jahren), das Hauptgebäude besteht aus 2 verbundenen und mehrgeschossigen 6Eckwaben, drum herum ist ein großes Freigelände und nebenan ein Kletterwald (sieht gut aus, mit Sliplines, Eintrittspreis weiß ich nicht). Heute Abend waren wir bei einem italienischen Restaurant hier in der Nähe. Sie Pizzen (Gemüse und Mariella) waren sehr gut, der Service :naja! 6 verschiedene Servicekräfte haben uns bedient und Andreas’ 2. Bier war bestellt, aber nicht gebracht worden, am Ende aber auf der Rechnung. Zwischendurch haben die Mitarbeiter in Sichtweite geraucht und bei der Bestellung von Getränk und unserer Pizza hat junge Mann recht unhöflich gefragt: noch was? Auf unser „mein danke“ ist er einfach weggegangen….Am Abend bin ich noch ein bisschen durch die Wäser spaziert und Andreas hat auf eine Bamk an der KH gesessen und Online-Zeitung gelesen. Eine Familie mit 2 Jährigen mag im Alter von ca 3 und 7 war sehr anstrengend und selbst gestresst… der jüngere hat permanent geschrien und geweint und aufgemischt, weil er mit dem Ball spielen wollte, mit dem sein Bruder und der Vater Basketball gespielt haben….. vielleicht wollte er ja einfach Aufmerksamkeit und mitspielen…. Nur allein mit dem Ball rumdackeln war natürlich nichts… aber das muss man als Eltern erst einmal wahrhaben und darauf eingehen wollen… Es war jedenfalls sehr lange sehr laut…. Das Zimmer war wunderschön mit kleiner Dachterrasse als Notausstieg, aber leider brannte die ganze Nacht die Notleuchte für den Fluchtweg mitten im Zimmer…. Das war blöd. Wir haben es beim Auschecken gesagt, es d es war denen gar nicht bewusst, dass so eine Leichte im Zimmer und nicht nur auf dem Flur brennt! das Frühstück war gewohnt gut…
Sonntag 08.09.2024
Ein ruhiger Reisetag von Lörrach durch die Schweiz nach Grenoble. Das Wetter war trüb und Regen vorhergesagt… also passte es, den Tag zu fahren. Wir hatten uns gestern schon Grenoble als Tagesziel ausgesucht und eine Unterkunft gefunden (Hotel Kyriad, Doppelzimmer mit Frühstück für 94€). Wir haben bei der Einreise in die Schweiz eine Vigngette (50€ bei halt und 2,5 Franken Wechselgeld erhalten, man braucht zur Zeit viele Euros für rel. wenig Franken….), wir hatten keine Franken dabei und sind direkt Richtung Genfer See und Genf gefahren und haben dann erst in Frankreich wieder das Auto geladen und den Flugmodus ausgeschaltet. (die Schweiz hat hohe Roaming Gebühren und wir hatten keine Lust, nur wegen 2-3 Stunden Fahrt durch die Schweiz einen Internet-Tarif dazu zu buchen…. Das Laden haben wir dann an der französischen Autobahn gemacht (sonst hätten wir2x durch eine Mautstation fahren müssen….), wir haben uns in der Raststätte auch jeder einen Kaffee und je 2 Chroissants gegönnt… war alles ok. Da wir schon kurz vor 16:00 Uhr in Grenoble waren, haben wir eingecheckt und sind in die Atadt gegangen. Viele Restaurants machen erst ab 18:00 Ihr auf… wir haben einen super leckeren chinesischen Bistro gefunden, es gab ein Tagesgericht für 10€ : Nideln und sehr schmackhafter dunkler Soße, Rindfleischstücke, Möhren, Sojasprossen, ein gebratenes Ei und gehackte Erdnüsse. Die Flasche chinesisches Bier war allerdings teuer: 3,40€ . Mir hat es aber supergut gefallen, wir haben drinnen am Tresen gesessen und auf die Straße geschaut. Den Rückweg wollten wir als kleine Runde zwischen den Flüssen Isere und Drac zurück zum Hotel machen. Es hat nach kurzer Uwit massiv zu regnen begonnen und wir sind beide trotz Regenschirm und Regenuacke so richtig nass geworden.. in meinen Schuhen stand das Wasser…. Als wir gehen 20:00 zurück waren, hatten wir auf nichts mehr Lust. Wir haben uns faul ins Bett gelegt und 3 Folgen Magnum geguckt… es gab im Fernsehen nichts anderes auf deutsch (außer der weiße Hai…). Wir sind schon gegen 23:00 Uhr eingeschlafen. Die stand by Leuchte vom Fernsehapparat war grell blau und ich bin in der Nacht mehrmals wach geworden…… es hat auch munter die ganze Nacht weiter geregnet…
Montag 09.09.2014
Das Frühstück war für französische Verhältnisse unerwartet reichhaltig: Es gab gekochte Eier, Rührei, gebratenen Schinken, verschiedenen Käse-und Wurstsorten, Obst, Joghurt, Marmeladen, Säften, süße Teilchen, Rosinenbrot, Baguette Brot…und alles auf sehr nettem Geschirr und alle MitarbeiterInnen waren super freundlich. Das Auto stand über Nacht auf dem abgeriegelten (Zaun und Gittertor) Hotelhof- ohne Aufpreis. Die Weiterfahrt begann etwas kompliziert: trotz Navi war erst der dritte Versuch, aus Grenoble rauszukommen, erfolgreich (Rushhour, Baustellen und ungewohnte Verkehrsführung)….Da die heutige Strecke an die Côte d‘Azur nicht zu lang war, sind wir Landstraße und ohne Maut gefahren! Wir brauchten nur einmal eine halbe Stunde laden, das war genau richtig für eine Pause! Die Ladepause haben wir in Laragne-Montéglin an einem großen Parkplatz mit vielen Bäumen und Picnicbänken gemacht. Es hatte inzwischen aufgehört zu regnen und die Sonne hat geschienen. Wir hatten Sprudelwasser, Ziegenkäse und Studentenfutter… das Brot war ja nun schon einige Tage mitgereist und wie erwartet schimmelig… also ist es nun entsorgt.
Bei der Weiterfahrt war ein toller Fels- Durchbruch der Durance bei Sisteron zu swmehen. Der Ort ist sehr schön , mit historischer Brücke und an den Felsen gebauten Häusern und hoch oben auf einer Seite steht eine große Festungsanlage…. beieindruckend. Etwas weiter waren dann spektakuläre Erdpyramiden (bei Les Mées) zu sehen. Kurz vor 17:00 waren wir in n Le Lavandou und haben einen Campingplatz gemietet. Es sind hauptsächlich Feste Unterkünfte und Wohnwagen-/Wohnmobil- Stellplätze vorhanden… mit Zelt sind wir eine große Ausnahme….. das Zelt-Aufbauen war bei starkem Wind eine Herausforderung, ging aber schließlich doch ganz gut. Wir konnten gerade noch im Supermarkt etwas einkaufen und hatten dann eine kleine Brotzeit mit Baguette, regionaler Salami, Frischkäse und Schnittkäse…und Restbestände von Weihnachtsschokolade…. Leider ist der Wind echt heftig!
Dienstag 10.09.2024
Die Sonne scheint und der Wind flaut ab. Zum späten Frühsten gab es Baguette und Brot mit einbackenden Feigen, Käse, Salami mit schwarzen Oliven (für Andreas) und Marmelade….alles bestens. Ansonsten ein Faultag mit Strandspaziergang am Vormittag, Eis (Pfefferminz-Vanille mit Schokoladen-Überzug, im Meer baden und Ball spielen am Nachmittag. Das Wasser fühlte sich an den Füßen eigentlich recht warm an, aber mir war dann doch nach 15 Minuten kühl… Es war aber sehr schön, da sich die untergehende Sonne im Meer gespiegelt hat. Es war eine leichte Briese mit zarten Wellen…. Zum Abend hatten wir Pasta mit Tomatensoße und Bier….. ich hab ein bisschen am Pullover gearbeitet und Andreas hat Zeitungsartikel gelesen. So um 20:15 Uhr ist Dämmerung und dann wird es auch schnell dunkel… wir haben aber zwei gute Campinglampen (eine haben wir hier in Toulon letztes Jahr bei Decathlon gekauft, die zweite hatten wir vor der Reise noch in Hamburg besorgt).
Mittwoch 11.09.2024
Die nächsten 2-3 Tage soll es sehr windig werden und besonders nachts auch stark abkühlen…. Heute ist es auch schon spürbar windiger und wir haben ganz in Ruhe im Zelt gefrühstückt. Zur Einstimmung ging es dann auf einen Strandspaziergang nach Faviere und etwas weiter …. Ich hab nach einer Kameraabdeckung für mein Handy geschaut( gab es aber nicht) und wir haben einen kleinen Handbesen gekauft, den haben wir nämlich vergessen. Nachmittag gab es dann 2 Eis am Stiel (die Viererpackung war günstiger als 2 einzelne Eis.🍦 Wir probieren uns durch die Sorten von Magnum und dem französischen Pointdon.
Donnerstag 12.09.2024
Es ist weiterhin windig und nachts deutlich kühler als erwartet. Mit unseren guten Schlafsäcken ist das aber überhaupt kein Problem und da ich eh mit Ohrenstöpseln schlafe, höre ich auch vom Wind nicht viel…. dann nervt nutze noch mein Tinnitus… ein bisschen…. Es gab wieder Frühstück mit frischem Baguette und französischem Käse. Dann ging es direkt vom Zeltplatz aus auf eine kleine Rundwanderung Wanderung über die umliegenden Höhenzüge vorbei an einem kleinen Stausee und bis zum Weingut Chateau Breganzon. Unterwegs hatten wir tolle Aussichten auf die umliegenden Höhenzüge und das Meer. Abendessen gab es dann wegen des heftigen Windes und bei deutlich abgekühlten Temperaturen im Zelt.
Freitag 13.09.2024
Das Frühstück gab es wieder im Zelt. Die Wetterprognose für nächste Woche ist mäßig, die Nächte sollen kühl ( teilweise einstellig) bleiben und tagsüber könnte es auch gegeben… wir haben überlegt , was wir machen und uns entschlossen, eine feste Unterkunft auf dem Campingplatz aus zu probieren. An der Rezeption hatten wir Glück und trotz sehr guter Buchungslage haben wir aus einigen Angeboten(480-630€ für 4 Nächte) auswählen können. Wir haben uns für ein kleineres Häuschen mit Meerblick entschieden und für 5 Nächte ( von 16.09 bis 31.09.) gebucht… ich bin gespannt. Anschließend sind wir über Collobrieres in die Maurischen Höhenzüge gefahren und im Bereich des Plateau Lambert (im Massif des Maures) 3 Stunden gewandert. Die Hin-und Rückfahrt mit dem Auto war 🤩 wunderschön.
Abendessen gab es dann wegen der niedrigen Temperaturen doch wieder im Zelt.
Samstag 14.09.2024
Der Word ist abgeflaut und wir konnten draußen im Sonnenschein frühstücken. Da ein sonniger Tag mit mittleren Temperaturen (so 24-25 Grad) vorhergesagt war, sind wir Richtung St Tropez gefahren und haben eine herrliche Küstenwanderung vor St Tropez (von hier aus) um das Cap Camarat gemacht, das Auto stand auf einem Parkplatz an der Bonne Terrasse (allerdings 7,20 Parkhebühr). Es war super, immer ganz nah am Wasser, auf und ab über die Felsen am Ufer und um viele kleine Buchten herum…. Zurück ging es dann über die Landzunge… wir waren 5 1/2 Stunden unterwegs! Als wir zurück waren, gab es kein Eis mehr( der Laden hatte schon geschlossen) und so haben wir ein ganzes Früchtebrot vertilgt und dann unsere Pasta mit Chilisoße im Zelt gekocht… so um 20:00 ist es dann auch dunkel!
Sonntag 15.09.2024
Heute Morgen war wieder toller Sonnenschein, also konnten wir draußen frühstücken. Dann war die Entscheidung schwierig, was wir unternehmen… am Platz bleiben und später schwimmen ? Obwohl, der Luftzug ist kühl und das Wasser auch nur 22 Grad warm (kalt)! Also nicht so meine erste Wahl, deshalb haben wir uns noch eine Wanderung im Massif des Maures aus dem Kompass Wanderführer Côte d’Azur ausgesucht (die Routen sind sehr übersichtlich angezeigt, er gefällt uns beiden besser als der Rothacher Wanderführer….). Leider war wegen eines Radtennes eine Zufahrtstraße gesperrt und wir hätten eine große Umleitung nehmen müssen, also haben wir umdisponiert und einen kleinere Tour ausgesucht: Im Hinterland von Bormes Les Mimosas. Aus der 3 Stunden Tour sind dann nur knapp 2 1/2 Stunden geworden, weil wir eine Abzweigung zu einem kleinen Stausee verpasst haben und so unbeabsichtigt auf einer Abkürzung ohne Stausee gegangen sind. Die Wanderung war jetzt nicht spektakulär, aber abgesehen von einer sehr steilen rutschigen Wegstrecke gut zu gehen, teilweise schattig und wir haben sehr schöne riesige Eukalyptus Bäume gesehen, und natürlich wieder Korkeichen und Pinien und Mimosen. Hinterher gab es hier auf dem Zeltplatz zwei Vanilleeis mit weißer Schokolade überzogen und wir konnten bis nach der Pasta-Abendmahlzeit draußen sitzen.
Montag 16.09.2025
Heute sind wir umgezogen. Es war sonniges und angenehm warmes Wetter. Wir haben den Kühlschranks hlüssel abgegeben und hatten dann an der Rezeption grünes Licht für „In Ruhe frühstücken und packen“ bekommen. So haben wir es auch gemacht: frisches Baguette, Käse, luftgetrocknete Salami (diesmal mit etwas Chili) und natürlich Kaffee und Tee! Dann haben ganz in Ruhe gepackt… die Campingsachen brauchen wir dann zu Hause nur noch im Keller deponieren…. Also nicht viel Aufhebens…..! Da das Höuschen noch nicht fertig war, haben wir erst einmal nur die Kaution (500€) hinterlegt und sind Richtung Hyere gefahren. Auf der vorgelagerten Halbinsel war im Wanderführer ein Küstenwanderweg (Rundweg, Beginn und Ende bei Giens, einem kleinen Touristenort) beschrieben, den wir in 2 1/2 Stunden ( recht zügig) gewandert sind! Es ging viel auf und ab und teilweise auch ein bisschen eng und felsig und mit Steilküste, der Weg war sehr abwechslungsreich und vielen tollen Ausblicken über das Meer und vorgelagerte Inseln! Dazu noch tolles Wetter, es war traumhaft schön! Mit unserem Häuschen (nennt sich Bikini, wir haben die Nr 901) sind wir zufrieden. Der Meerblick ist zwar nur sehr gering, aber es ist grün drum herum, hat eine sehr schöne Terrasse mit vielen Balkon-Blumenkästen drum herum, drinnen ist es zwar eng, aber modern und sehr ausreichend eingerichtet. Für eine Familie mit 2 Schulkindern eine gute Option, mit 2 erwachsenen Paaren sicher sehr eng, da der Stauraum begrenzt ist… für uns ist es sehr gut so! Wir haben abends lange auf der Terrasse gesessen und gelesen und ich hab auch gestrickt… dann waren wir noch auf einem kleinen Strandspaziergang zum Abschluss des Abends…. Beim Gehen können wir immer ein bisschen erzählen und auch Gefühls- und Gemütsthemen sind nicht so kompliziert und verlaufen positiver…. ( PS: Christoph und Ewa sind nach ihrem Albanien-Urlaub wohlbehalten wieder in Berlin eingetroffen)
Dienstag 17.09.2024
Am Morgen war es noch sonnig, im Lauf des Vormittags ist es etwas abgekühlt (22Grad) und es wurde zunehmend bewölkter…. Ich hab ( wie erwartet noch so doll geschlafen, es war stickiger als im Zelt, ich hab dann das Fenster auf gemacht (wegen der Insekten hatten wir es erst zu gelassen), um 2:00 Uhr in der Nacht ging aus mir unerklärlichen Gründen der Fernseher an (Andreas hat nichts mitbekommen) und ich hatte Mühe, ihn wieder aus zu stellen. Aber dann irgendwann… schließlich hab ich dann doch bis fast 09:00 geschlafen und wurde dann von Andreas mit einem Kaffee am Bett begrüßt!!! Ab mittags war Regen vorgesagt. Wir sind deshalb nach Toulon-Hyères gefahren und bei leichtem Nieselregen ein bisschen durch die Stadt gelaufen… die Altstadt ist überschaubar und hat eine ganz nette Fußgängerzone mit vielen Platanen und man kann direkt an den Hafen gehen, dort liegen viele Segelboote, Fähren(u.a. nach Mallorca) und Marineschiffe. Als der Regen zugenommen hat, sind wir zu IKEA etwas außerhalb von Toulon und haben Kaffee und ein Stück Kuchen gehabt. Den Abend hat es weiter heftig geregnet und es ist ziemlich doll abgekühlt… wir sind drinnen geblieben, haben unsere Nudeln mit Tomatensoße gegessen, gelesen und ich hab gestrickt….
Mittwoch 18.09.2024
Heute Vormittag war es immer noch trübe, aber es sollte im Tagesverlauf trocken bleiben…. Für den Strand war es zu kühl und so haben wir eine Wanderung im Mauren-Massig gemacht. Von Collobrieres aus sind wir zu einer Pilgerkirche Notre Dame des Anges aufgestiegen, der moderne Sendemast neben der uralten Kirche wirkte seltsam, aber der Kirchbau war beeindruckend, drinnen waren viele Gedenktafeln von Bittstellern und Danksagern und von der Decke hing ein ausgestopftes Krokodil. Der Weg hatte grandiose Ausblicke bis zum Meer und ging durch eine sehr urige Landschaft mit Korkeichen, Pinien, Erdbeerbüschen usw.. Der angefachte Rundweg war leider wegen eines Motorradrennens gesperrt, wir sind deshalb auf der gleichen Strecke wie hin auch zurückgegangen. dass war aber ok. Unterwegs hatte es leider einen ziemlich anhaltenden Regenschauer gegeben…. Am Abend war es aber trocken und wir haben lange auf unserer Terrasse am Campingplatz sitzen können…
Donnerstag 20.09.2024
Heute scheint wieder die Sonne und das Frühstück auf der Terrasse hat Spaß gebracht. Die Temperaturen steigen aber Boom nachts (12-14Grad) im Laufe des Tages nur langsam auf 22-24 Grad… aber das sind angenehme Tagestemperaturen.
Wir haben uns nach der gestrigen ausgedehnteren Tour eine kleine 2Stunden Ru de im Mauren-Massif ausgehend von Notre Dame des Maures zu einer alter Grabstätte (Dolmem de Gaoutabry) ausgesucht. Die Stätte ist sehr nett hergerichtet und mit Hinweistafeln versehen und der Ausblick ist in alle Richtungen grandios! Wir haben uns dann je 2 Eis mit weißer Schokolade geholt und am Strand genüsslich geschleckt. Durch den leichten kühlen Wind ist es für mich nicht mehr so einladend zum Baden… Es sind auch nur wenige Strandbesucher längere Zeit im Wasser, auch das ist merklich kühler….
Freitag 20.09.2024
Unser letzter Tag an der Côte d’Azur. Wir konnten wieder herrlich auf unserer Terrasse frühstücken und sind zu einer letzten Strandtour nahe bei St Tropez gefahren und ca 2 1/2 Stunden gewandert: zunächst vom Plage des Salins über kleine Landwege Richtung St Tropez spaziert und dann vom Plage Canoubiers den Küstenwanderweg wieder bis zum Plage des Salines zurück gewandert. Abends gab es wieder Eis am Stiel mit Schokoüberzug (Magnum Mandel) am Strand. Es war ziemlich kühl, windig und guter Wellengang, wir hatten keine Lust zu baden, es war aber interessant, drei Surfern mit „Überwasserboards“ zuzuschauen…. Wenn sie einmal die richtige Postion über Wasser haben, sind sie irre schnell, wir haben auch sie auch mehrmals baden gehen sehen…..
Dann gab es eine ausgiebige heiße Dusche, Pasta mit Tomatensoße und Peperoni zum Abendessen und wir konnten noch eine ganze Weile auf der Terrasse sitzen. Das Packen und Saubermachen ging flott…
Samstag 21.09.2024
Heute Morgen war es stürmisch bei angenehmen 21 Grad und einer wunderschönen Morgenröte. Viertel nach 7 hatten wir Kaffee und Tee getrunken und sind zur Rückfahrt losgekommen. Wir übernachten in Niederweilee bei Müllheim im Gasthof Warteck, wir waren schon mehrmals dort, sie haben ein leckeres und gut bürgerliches Restaurant und bei gutem Wetter einen sehr lauschigen Restaurantgarten…dafür wird es heute Abend aber wahrscheinlich zu kühl und dunkel sein….einmal Auto aufladen und wohin kleiner Abendspaziergang in der untergehenden Sonne… dann ein Abendessen mit Schweineschnitzel vom Dorfmetzger und Bratkartoffeln und Wein vom lokalen Winzer….😋😋😋
Sonntag 22.09.2024
Nach einem superleckeren Frühstück und nettem Gespräch mit der Gasthofbetreiberin ging’s weiter Richtung Norden. Unterwegs haben wir mit Christoph geschrieben und sind dann kurzentschlossen nach Berlin gefahren, Christoph hat sich Montag frei genommen und wir haben eine Übernachtung in der Jugendherberge Berlin Ost bekommen…! 🙂 Wir waren erst gegen 21:00 in Berlin und haben uns dann mit Christoph auf „halber Strecke“ am Bahnhof Mehringdamm in getroffen und sind Richtung Hallesches Tor gegangen. Dort gab es noch ein sehr uriges vietnamesisches Restaurant und wir hatten noch eine schöne Stunde zusammen.
Montag 23.09.2024
Wir haben gut in der JH geschlafen und schön langsam Gefrühstückt. Das Auto durften wir bis zum Nachmittag stehen lassen. So gegen viertel nach 11:00 waren wir bei Chris. Er hatte noch nicht gefrühstückt und war etwas genervt. Weil wieder etwas an seiner Arbeitsstelle nicht geklappt hat, seine Kollegin hat eine Sache nicht erledigt und er sollte nun doch arbeiten… wir hatten traumhaftes TShirt -Wettter und bei einem Bäcker zum Kaffeetrinken und Teilchen-Essen (Chris nachgeholtes Frühstück) draußen gesessen…da hat mit seiner Chefin telefoniert und sich ein bisschen entspannt… wir sind dann zu Fuß losgezogen und haben ein bisschen eingekauft: Chris hat ein Oberhemd (für Vorstellungsgespräche und fein-lockere Anlässe und ein kariertes Kuschel-Flanellhemd zum drüber ziehen bei Marco Polo gefunden und in einem sehr sympathischen Fahrradladen haben Andreas und Chris jeder einen Helm gefunden! Chris hatte bis zum späten Nachmittag Zeit und wir haben zusammen Mittagstisch in einem etwas gehobenen aber sehr kuscheligem kleinen Gartenlokal gehabt („Landwirt, wirklich sehr lecker!). Wenn Chris’ Chefin Astrid ihn dringend benötigt, wollte sie sich melden (hat sie dann wohl später auch, aber da waren Andreas und ich schon Richtung Hamburg unterwegs und gegen 21:00 Uhr hatte uns nach 3 abwechslungsreichen Wochen wieder. Wir haben noch das Auto ausgeladen und ein Abendbier genossen. Es war ein tolle Reise, eine gute Mischung aus Vertrautem und kleinen Abenteuern und neuen Eindrücken…!